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Aktuelle Meldungen

Mai 2016
Planmäßige Regelkontrollen gebührenpflichtig – Änderungsverordnung seit 14.05.2016 in Kraft

Seit 14.05.2016 ist die 30. Verordnung zur Änderung der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung in Kraft.

Aus der Verordnung geht hervor, dass die planmäßigen Regelkontrollen in Nordrhein-Westfalen ab sofort gebührenpflichtig sind (siehe PDF).

Künftig können die Behörden die Plankontrolle wie folgt abrechnen:

  • Anfahrtspauschale: 20 €
  • Kontrolldauer bis 1 Stunde: 57 €
  • Danach je Zeitaufwand nach Stundensätze der zuständigen Kreisordnungsbehörden (Abrechnung für jede angefangene
    15 Minuten)
  • Kontrollbesuche bei denen nur Proben gezogen werden, sollen gebührenfrei sein

Februar 2016
Fortbildungsveranstaltung mit Vertretern der amtlichen Lebensmittelüberwachung und der Lebensmittelwirtschaft in NRW:

Am 16. März 2016 findet die zweite Fortbildungsveranstaltung mit Veterinären und Wirtschaftsvertretern zum Thema „Änderung der Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse“ in Mönchengladbach an der Hochschule Niederrhein, statt. Organisatoren sind das CVUA-RRW in Krefeld sowie die Dr. Berns Laboratorium GmbH & Co. KG aus Neukirchen-Vluyn, in Kooperation mit dem Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein.


November 2015
Sachstandsbericht: Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse

Seit 2011 beschäftigt sich der Fachausschuss „Fleisch und Fleischerzeugnisse“ der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission mit der kontinuierlichen Überprüfung der Leitsätze.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat nun auf seiner Internetseite den Sachstandsbericht über die Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse veröffentlicht.

Folgende Themen werden im Sachstandsbericht dargestellt:

  • Verarbeitung von Innereien
  • Hüllen für Fleischerzeugnisse (Därme)
  • Fortschreitung der durch die Fleischverordnung geprägten Verkehrsauffassung in den Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnisse
  • Kennzeichnung der Geflügelfleischerzeugnisse
  • Kennzeichnung der verwendeten Rohstoffe zu Fleischerzeugnissen
  • Spitzenerzeugnisse
  • Verarbeitung von Fleischerzeugnissen in anderen Fleischerzeugnissen
  • Weitere Änderungen der Leitsätze für Kochschinken
  • Hackfleischerzeugnisse

Die finalen Änderungen der Leitsätze sollen Ende 2015 im Bundesanzeiger erscheinen.


Oktober 2015
Auszug aus den ALTS-Beschlüssen der 75. Arbeitstagung

Die Beschlüsse zur 75. Arbeitstagung des Arbeitskreises der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen (ALTS) sind auf der Internetseite des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BVL) veröffentlicht.

Beschlüsse des ALTS haben keinen rechtlich binden Charakter. Sie stellen die Gesamtheit der Auffassungen der beteiligten Sachverständigen zu bestimmten Themen und Fragestellungen dar.

Der ALTS, der wichtige Hinweise für die Lebensmittelindustrie liefert, hat u. a. zu folgenden Themen unten aufgeführte Beschlüsse gefasst:

  • Kennzeichnung des technologisch bedingten Muskelabriebs bei „Erzeugnissen aus gewolftem oder ähnlich zerkleinertem Fleisch“ (Hackfleisch) Beschluss: „… Die Kennzeichnung muss als verpflichtende Angabe zur Ergänzung der Bezeichnung des Lebensmittels zu erfolgen (s. Anhang VI Teil A Nr. 1 der VO (EU) Nr. 1169/2011)“
  • Beurteilung geringer Mengen an Knochenpartikeln im histologischen Präparat bei der Untersuchung von Fleischerzeugnissen mit hervorhebenden Hinweisen Beschluss: Werden bei der orientierenden quantitativen histologischen Untersuchung von Erzeugnissen der Spitzenqualität geringe Mengen Knochenpartikel nachgewiesen, weist dies auf eine nicht ausreichende Auswahl des Ausgangsmaterials hin. Das Ausgangsmaterial ist zu überprüfen. Bei einer Beanstandung ist der jeweilige Einzelfall zu betrachten.
  • Rechtskonforme Kennzeichnung von Fleischerzeugnissen, die aus oder mit Separatorenfleisch hergestellt werden Beschluss: Erzeugnisse die überwiegend oder vollständig aus Separatorenfleisch ersetzt wurde, wird der Produktname entsprechend der Vorschriften der LMIV (Anlage VI Teil A Nr.4) ergänzt z. B. „Fleischwurst mit/aus Separatorenfleisch“, Separatorenfleisch-Fleischwurst“.
  • Irreführungsgefahr durch Zubereitungsempfehlungen in Verbindung mit Warnhinweisen bei Fleisch zum Kurzbraten in Fertigpackungen Beschluss: Der Begriff „kurzbraten“ wird allgemein bei Fleischzuschnitten verwendet und sagt nichts über den Garzustand aus. Im Unterschied dazu beschreiben Zubereitungshinweise (z. B. „rare“/„medium rare“) einen Garprozess und stehen daher im Wiederspruch zu Warnhinweisen wie z. B. „vor Verzehr durcherhitzen“ und sind in Kombination als irreführend zu beurteilen.
  • Frischfisch in Fertigpackungen in Kühltheken des Einzelhandels – Aufbewahrungstemperatur Beschluss: Frische Fischereierzeugnisse unterliegen den Temperaturanforderungen der VO (EG) Nr. 853/2004 (Anhang III Abschnitt VIII, Kapitel III Teil A Nr. 1) und müssen nach diesen Temperaturanforderungen bis zur Abgabe an den Verbraucher aufbewahrt werden.

Unter folgendem Link können alle gefassten Beschlüsse eingesehen werden:


September 2015
Großer Preis des Mittelstandes 2015

In diesem Jahr wurden 5.009 Unternehmen für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Davon schafften es 815 Unternehmen auf die Juryliste des Wettbewerbs. Auch wir vom Dr. Berns Laboratorium gehören zu den Auserwählten, die darauf hoffen dürfen am 12.09.2015 im Maritim Hotel Düsseldorf eine Auszeichnung zu erhalten. Unabhängig vom Ausgang der Veranstaltung freuen wir uns sehr zum dritten Mal in Folge dabei zu sein. Unser Dank gilt insbesondere unseren engagierten Mitarbeitern ohne die solche Erfolge nicht möglich sind.


August 2015
ConnectMe- „Die Ausbildungs- und Praktikumsbörse“

connect me kamp lintfort

Am 30. September 2015 findet die Messe connectMe zum zweiten Mal an der Hochschule Rhein-Waal statt.

Am Stand des Dr. Berns Laboratoriums informieren wir Sie über Berufe rund um das Thema Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit.

Weitere Informationen unter:
www.connect-me.info/messe

Datum: Mittwoch, 30.09.2015

Uhrzeit: 11-18 Uhr

Ort: Hochschule Rhein-Waal, Kamp-Lintfort
 

August 2015
Artikel bei RP-Online

RP-Online

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Dezember 2014
Kennzeichnung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen - VO (EU) Nr. 1379/2013

Seit dem 13. Dezember 2014 gilt in allen EU-Mitgliedsstaaten die VO (EU) Nr. 1379/2013 über die gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur, zur Änderung der VO (EG) Nr. 1184/2006 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates und zur Aufhebung der VO (EG) Nr. 104/2000 des Rates. Diese Verordnung umfasst neben Marktregelungen auch Anforderungen an die Information an den Verbraucher.

Seit dem genannten Stichtag müssen dann folgende Verbraucherinformationen für Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse, dem Endverbraucher oder einem Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung (z. B. Gastronomiebetriebe), zur Verfügung gestellt werden:

  • die Handelsbezeichnung der Art und Ihren wissenschaftlichen Namen
  • die Produktionsmethode mit folgenden Worten:
    • „… gefangen …“ oder
    • „… aus Binnenfischerei …“ oder
    • „… in Aquakultur gewonnen …“ (Achtung: geänderter Wortlaut)
  • das Gebiet, in dem das Erzeugnis gefangen oder in Aquakultur gewonnen wurde und die Kategorie des für den Fang eingesetzten Geräts
  • Auftauhinweis „aufgetaut“
  • bei vorverpackter Ware das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)

(Artikel 35 - 39, sowie Anhang III der VO (EU) Nr. 1379/2013)

Des Weiteren gelten neben den Anforderungen der VO (EU) Nr. 1379/2013 auch die Anforderungen an die Kennzeichnung von (vorverpackten) Lebensmitteln, der VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV), die ebenfalls ab dem 13.Dezember 2014 in Kraft treten.


Dezember 2014
Fertigpackungsverordnung gilt nach dem Stichtag der LMIV am 13.12.2014 weiterhin

Seit dem 13. Dezember 2014 gilt in allen Mitgliedstaaten der EU die Lebensmittelinformationsverordnung (VO (EU) Nr. 1169/2011; LMIV).

Nun hat die Bundesregierung im Bundesanzeiger (BAnz AT 03.12.2014 B1 S) eine Mitteilung veröffentlicht, in der bekannt gegeben wurde, dass im Einklang mit Artikel 42 „Angabe der Nettofüllmenge“ der LMIV, die nationalen Vorschriften der Fertigpackungsverordnung hinsichtlich der Nennfüllmenge unverändert weitergelten.

Im Einzelnen sind folgende Paragraphen der Fertigpackungsverordnung (FertigPackV), die nach dem 13. Dezember 2014 in Deutschland weitergelten:

  • § 6 Kennzeichnung der Füllmenge Absatz 4 und 5
  • § 7 Kennzeichnung der Füllmenge bei Fertigpackungen mit bestimmten Erzeugnissen Absatz 1 und 2 Nr. 1-5
  • § 8 Kennzeichnung der Stückzahl bei Fertigpackungen mit Lebensmitteln Absatz 1-3
  • § 10 Befreiung von der Füllmengenkennzeichnung Absatz 1 und 2 Satz 1 Nr. 1-6 und Satz 2
  • § 33a Ausnahmen Nr. 3

Oktober 2014
Artikel bei RP-Online

rp23102014

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